Points of Measure (POM) sind die festgelegten Stellen an einem Kleidungsstück, an denen gemessen wird, etwa der High Point Shoulder, die Brust oder die Taille. Sie zeigen dem Lieferanten genau, wie jedes Maß genommen wird, sodass jeder Style in allen Größen auf dieselbe Weise beschrieben und geprüft wird.
Jeder Point of Measure hat einen Code, einen Namen, eine Maßart (ganz oder halb), einen Messtyp (Breite, Länge oder Höhe) sowie klare Start- und Endpunkte. Bei Oberteilen gehören typischerweise HPS (High Point Shoulder), Brustbreite, Ärmellänge, Saumweite und Rückenlänge dazu. Bei Hosen sind es unter anderem Bundweite, Leibhöhe, Oberschenkel, Beinabschluss und Innenbeinlänge. Zusammen mit den Gradierungsregeln, die festlegen, wie die Maße von Größe zu Größe wachsen, und einer Toleranz (+/-) für zulässige Abweichungen bilden sie die Maßspezifikation eines Styles.
Garment Measurements helfen nur, wenn alle sie gleich lesen. Eine POM-Seite, eine Maßbeschreibung und ein How-to-Measure-Handbuch ermöglichen es der Fabrik, aber auch Nicht-Expertinnen und Nicht-Experten auf Markenseite, Maße einheitlich zu prüfen. Ein unklarer Punkt wird über alle Größen und alle Lieferanten vervielfacht, und genau so entstehen Passformprobleme und teure Sample-Runden. Beim Sampling gelten meist engere Toleranzen als in der Produktion. Klare POMs machen es daher leichter zu beurteilen, ob ein Sample oder eine Bulk-Lieferung der Spezifikation entspricht.
In Delogue ist das Size Chart der Ort, an dem Maße und Gradierung erstellt und geprüft werden. Teams können Spalten in der Breite anpassen, allgemeine Kommentare hinzufügen und How-to-Measure-Dateien anhängen und selbst wählen, welche Informationen angezeigt werden. So arbeiten Lieferanten mit derselben Spezifikation wie das Design-Team. Mehr dazu im Blog von Delogue.