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LFDYKundenstory

Auf der Überholspur bleibt keine Zeit für veraltete Datenstrukturen

Die Brand Live Fast Die Young gestaltet Streetwear wie keine andere deutsche Modemarke. Denn sie produzieren nicht nur für die Straße, sie verkörpern den kompletten Lifestyle mit all seinen Ecken und Kanten. Mit ihren authentischen und unkonventionellen Launch-Kampagnen versteht es LFDY wie kaum eine andere Brand, einen Hype um neue Pieces zu erzeugen. Online-Drops sind in kürzester Zeit ausverkauft und lange Schlangen werden erwartet, wenn neue Kollektionen in die Läden kommen.

Es überrascht also nicht, dass LFDY in den letzten Jahren rasant gewachsen ist. Das zeigt sich nicht nur in stark ansteigenden Verkaufszahlen, sondern auch in neuen Geschäftseröffnungen, einem stark wachsenden jungen und urbanen Kundenstamm und ständig größer werdenden internen Teams. Als digital orientierte Brand erkannte LFDY schnell, dass auch die eigenen Produktdatenwege reibungslos verwaltet werden müssen, um auf dieser Überholspur zu bleiben. Deshalb kam Delogue als PLM-Lösung bei LFDY ins Spiel – aber fangen wir von vorne an.

Vom Hinterhof in die weite Welt

Die Geschichte von LFDY begann in einem 40 Quadratmeter großen Hinterhof in Düsseldorf – aufgebaut auf Leidenschaft, Ehrgeiz und einer selbst gekauften Druckmaschine. Innerhalb von 9 Jahren schaffte es die Brand, vom Verkauf einiger weniger Stücke auf Ebay zu einer der angesagtesten Modemarken auf dem deutschen Markt zu werden. Alleine im vergangenen Jahr konnte die Brand ihren Erlös fast verdreifachen auf mittlerweile über 30 Millionen Euro jährlich. Eine Reise, die noch lange nicht zu Ende ist, wie Riccardo Ballarino, Executive Creative Director bei LDFY, erklärt:

Jetzt ist es Zeit für die nächsten Schritte: die Eröffnung eines neuen Stores in Amsterdam, die weitere Internationalisierung voranbringen und der Ausbau unseres Online-Shop Services. Es steht viel auf der Agenda für die nächsten Jahre.

LFDY erkannte schnell, dass sie dazu auch ihre digitale Infrastruktur auf das nächste Level bringen mussten. Deshalb wollten sie sich auch von veralteten Excel-Listen und einer undurchsichtigen, mehrkanaligen Kommunikation verabschieden, um ihren dynamischen und schnelllebigen Arbeitsalltag auch zukünftig bewältigen zu können.

Der überfällige Excel-Wechsel

„Vor Delogue haben wir nur Excel-Listen genutzt. Ich glaube, das ist das, was die meisten anderen Brands auch noch machen. Und unser Shopsystem hat auch einige Aufgaben übernommen, wie zum Beispiel das Anlegen von Styles, Style-Nummern und Bestellungen“, erzählt Riccardo.

Excel ist zweifellos ein sinnvolles unterstützendes Tool für viele Aufgaben in der Produktentwicklung. Aber um als Brand strukturierter und digitaler zu werden, brauchte LFDY ein zentrales System, um ihre Entwicklungsprozesse besser zu verfolgen und zeitgleich zu beschleunigen.

„Wir hatten in den letzten zwei Jahren ein ziemlich starkes Wachstum mit vielen neuen Teammitgliedern. Aus diesem Grund wurde es immer schwieriger, den Überblick zu behalten, wenn man sich nur auf Excel-Listen verlassen wollte. Delogue gab uns die nötige Struktur und wir nutzen es jetzt häufig, um eine bessere Kommunikation zu erreichen und die Verbindung zwischen den Design- und Entwicklungsteams zu verbessern“, begründet Riccardo den Systemwechsel.

Auch WhatsApp und E-Mail war Gestern

Neben dem Abschied von veralteten Excel-Listen hat die Integration von Delogue auch dazu beigetragen, die Kommunikation innerhalb der Teams – und vor allem mit den Zulieferern – zu erleichtern, indem ein zentraler Ort zur Koordinierung aller Produktentwicklungsaktivitäten geschaffen wurde:

„Eine weitere große Erleichterung, die zu mehr Struktur führte, war die verbesserte Kommunikation mit den Lieferanten. Was vorher über WhatsApp und E-Mail lief, wird jetzt über Delogue kanalisiert. Das Beste daran ist, dass jeder die Kommunikation einsehen kann, so dass sich Fehler leicht nachvollziehen und beheben lassen“, erklärt Riccardo.

Aber das ist längst nicht alles: Die Einführung von Delogue als neue ‘Single-Source-of-Truth’ für alle Produktentwicklungsdaten hatte auch einen erkennbaren positiven Einfluss auf den gesamten Sourcing-Prozess von LFDY:

Der Sourcing-Prozess ist jetzt viel schneller und klarer. Vor allem im Vergleich zu früher, wo wir alles in Excel-Listen erfasst haben und schnell den Überblick über den Status verloren. All das ist jetzt sehr viel einfacher, was uns sehr hilft.

Und das ist erst der Anfang

Grund genug, jetzt auf der Überholspur weiter zu beschleunigen und dabei dem eigenen disruptiven und progressiven Mindset treu zu bleiben. Neben erhöhter Transparenz- und Nachhaltigkeitsbemühungen ist LFDY auch bestrebt, eine „authentische Stimme einer ganzen Generation“ zu werden und eine noch engere Kundenbindung zu schaffen.

„Wir wollen einen noch stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit legen, transparenter sein und unsere Arbeit nachvollziehbar darstellen. Der Kunde will sehen, wer die Kleidung tatsächlich näht und wo genau sie produziert wird. Das ist vor allem für jüngere Menschen wichtig, um eine tiefere Bindung zur Marke aufzubauen. Wir arbeiten bereits viel mit Making-of-Videos, um den Kunden einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und sie auf eine emotionale Reise mitzunehmen“, erklärt Riccardo die nächsten Pläne der Brand.

Hier geht’s zum Making-of von LFDY’s aktuellem Kollektions-Launch

Wir sind gespannt, was die Zukunft für LFDY bereithält und sind stolz darauf, ein aktiver Passagier auf dieser Reise zu sein – eine, die gerade erst begonnen hat.